Bayerischer Dachshundklub gegr. 1893 e. V.  
Schirmherr: SKH Herzog Franz von Bayern

GESCHICHTE DES MONATS


Hier können Sie, liebe Mitglieder, Ihre Dackel mit Bild und einer kleinen Geschichte präsentieren.

Bitte schicken Sie Ihren Beitrag an kolbeck@dackelklub.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Verfassen und Lesen dieser Geschichten rund um unsere Dackel.  

Oktober 2018   Hundsnarrisch

München – Graf Gustl ist ein Aristokrat mit kurzen Beinen und starkem Willen. Seinem Frauchen hat er mit seinen braunen Augen längst den Kopf verdreht. Seit etwas mehr als einer Woche lebt der zehn Wochen alte Kurzhaardackel bei Kabarettistin Luise Kinseher.

Die „Mama Bavaria“ als Ersatz-Dackelmama, das kommt nicht von ungefähr. Schon seit ihrer Kindheit liebt die 49-Jährige diese besondere Hunderasse. Endgültig reif für ein eigenes Zamperl war sie dann kürzlich nach dem Besuch des Dackelmuseums in Passau. „Es heißt ja immer, sich einen Dackel anzuschaffen, ist keine Vernunftsentscheidung“, sagt Kinseher und lacht. Und so war die Entscheidung schnell gefallen.

Sich als Dackel-Liebhaber zu outen, ist wieder angesagt. Vom Spießer zum Hipster: Der lang gezogene Vierbeiner hat sein Image-Problem überwunden. Er belegt wieder den zweiten Platz der beliebtesten Hunderassen in Bayern. Das freut Jürgen Bujanowski-Weber. Er ist nicht nur Dackelfreund, sondern auch Vorsitzender des Bayerischen Dachshundklubs. „Seit einigen Jahren ist die Zucht stabil“, sagt er. Rund 7000 Dackelwelpen kamen im vergangenen Jahr bundesweit zur Welt, in Bayern waren es knapp 300. Der zwischenzeitlichen Dackeldämmerung kann Bujanowski-Weber durchaus etwas Gutes abgewinnen: „Bei Modehunden besteht die Gefahr, dass sie überzüchtet werden.“

Ein Stammbaum gehört zu einem echten Rassedackel wie der Ausweis zum Menschen. Auch Graf Gustl kann damit aufwarten. Luise Kinseher hat den Welpen bei einem Züchter in Niederbayern geholt. Der Name „August von Scheibing“ steht in seinen Hundepapieren. Das war Kinseher wohl etwas zu förmlich. Auf den Namen Gustl kam sie wegen Gustl Bayrhammer, dem legendären bayerischen Volksschauspieler. Und weil sie an ihrem Dackelbaby so eine aristokratische Ausstrahlung zu erkennen glaubte, hat sie ihn eben Graf Gustl genannt.

Gustl Bayrhammer war in den 70er-Jahren nur einer von vielen Dackelnarrischen. Als Tatort-Kommissar Veigl teilte er einst Tisch, Bett und Bier mit seinem Dackel Oswald. Als das Original 1975 eines natürlichen Hundetodes starb, gab es ein großes Casting für einen würdigen Dackel-Nachfolger an der Seite des Oberinspektors.

Mit dem Dackel Waldi, seines Zeichens erstes olympisches Maskottchen überhaupt, brach 1972 eine regelrechte Dackelmanie aus – München galt als heimliche Hauptstadt der kurzbeinigen Kläffer. „Damals gab es fast 15 000 Dackelwelpen im Jahr“, weiß Bujanowski-Weber. Der Dackel, der urbayrischste Hund überhaupt? Das möchte Bujanowski-Weber nicht mit einem klaren Ja beantworten. Er selbst stammt aus dem Ruhrgebiet und verfiel vor gut 30 Jahren dem Dackel, Teckel oder Dachshund, wie die Rasse wahlweise genannt wird. „Es ist eher ein typisch deutscher Hund“, sagt er diplomatisch.

Ursprünglich ist der Dackel ein Jagdhund. Mit seinen kurzen Beinen und den knapp neun Kilo Gewicht ein „guter Stöberhund“, so Bujanowski-Weber. Die Adligen und Mächtigen schätzen ihn, am Grab von Kaiser Wilhelm II. zeugt heute noch eine Inschrift für den „treuen Dachshund Erdmann/ 1890 - 1901 / WII“ von der großen Dackel-Liebe Seiner Majestät. Bürgerliche, aber auch Künstler wie Pablo Picasso, der seinen Lump in Gemälden verewigte, verfallen dem Jäger mit der feuchten Schnauze. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Dackel aber auch der Hund des kleinen Mannes. Im Vorstadtidyll hat er seinen Platz neben dem Gartenzwerg und gilt spätestens in den 80er-Jahren als spießig.

Dabei sind seine Charakterzüge alles andere als angepasst. Der Dackel gilt gemeinhin als stur. Als ein Tier mit Hang zur Selbstüberschätzung. So lautet ein bekannter Spruch: „Wenn ein Dackel in den Spiegel schaut, sieht er einen Löwen.“ Wer die Zamperl nicht mag, sieht darin den Beweis, dass es sich nur um einen Hund mit gestörtem Machtgefühl handeln kann. Dackel-Liebhaber dagegen erkennen eindeutig positive Attribute, wie Stolz, Mut und Kraft.

Ihrem Graf Gustl bezeugt Kinseher ein aufgewecktes Wesen. „Er passt gut zu mir, denn er ist sehr selbstbewusst. Da kann ihm noch so ein großer Hund begegnen – den knurrt er an.“ Bleibt ihr nur zu wünschen, dass sie das Herrchen, Verzeihung, Frauchen, bleibt. Vor einem warnt Bujanowski-Weber: „Der Dackel ist ein hierarchisches Wesen. Wenn keiner das Sagen hat, übernimmt er die Führung.“

Sollte aus dem kleinen Graf Gustl aber ein Aristokrat mit gutem Benehmen werden, darf er vielleicht kurzbeinig auf die Spuren seines Namensgebers. Dann ist der Weg frei vor die Kamera, in die Sendung „Mama Bavaria“, in der Kinseher im Bayerischen Fernsehen wieder in ihre Parade-Rolle schlüpft.

Quellenangabe: Weilheimer Tagblatt vom 10.10.2018, Seite 3

September 2018          Welch ein Leben

Halina zeigt ihrem neuen rumänischen Freund Aurelio ihre Heimatstadt. Ein Dackel-Spaziergang weiter


August 2018

         Mitglied: Sektion Augsburg und Sektion Altötting/Mühldorf

Juli 2018     

Auf der Rassehunde-Gemeinschaftsausstellung "wedelt und trabt" in München er lief sich Isidor von der Martinskirche mit seinem Besitzer Alexander Böck den höchsten Form Wert Vorzüglich (V1) und wurde noch schönster in seiner Haarart.
Zuerst mußte Isidor eine Runde im Ring laufen danach durfte er zur Richterin kommen.Mit großer Erwartung hob mich mein Herrchen auf den Richtertisch den ich ja schon kenne - war ja nicht mein erstes Mal.
Nach sorgfälltiger Untersuchung der Richterin und Überprüfung meiner Papiere stellte Sie nach Ihren Worten, " ohne Frage  ein sehr schöner Kurzhaardackel " bei mir fest, was meinem Herrchen ein Lächeln in sein Gesicht zauberte.
Danach das übliche für mich langweilige im Kreis laufen, meinem Herrchen wurde es schon ganz  " schwindlig " und das hohe Gras störte mich überhaupt nicht da die Ausstellung diesmal im Freien statt fand.
Endlich war es soweit die Richterin rief uns zu sich.  Ich musste stehen und nicht sitzen was ich nicht verstehe aber wenn Herrchen es sagt dann folge ich.
Nach nochmals genauster Beobachtung der Richterin folgte nun das erlösende Ergebnis an mein Herrchen  Sie sagte " ohne Frage ein V1" !
Dann war erst Mal Pause meine anderen Artgenossen wie Langhaar,Rauhaar und Zwergdackel durften auch mal in den Ring um Bekanntschaft mit der Richterin zu machen.
Nach geraumer Zeit war es dann wieder soweit ich musste wieder ran zur Kürung des schönsten in seiner Haarart nach ein paar Runden im Ring man glaubt es kaum -- kürte mich Richterin zum Sieger.
Jetzt war wieder warten angesagt da ich noch eine Schleife für mein Halsband bekomme.
Kurze Zeit nach der Ehrung sprach uns Gräfin Isabelle von Oppersdorff an und sagte " Isidor hat ja heute alles abgeräumt was man abräumen kann!" freudig plauderten mein Herrchen und mein Frauchen noch ein paar Sätze mit ihr ehe es langsam nach einem langen aber erfolgreichen Tag wieder nach Hause ging. Mitglied Sektion Günzburg

         Mai 2018                             Südafrika- und Namibia-Reise

Am Ende unserer Südafrika- und Namibia-Reise besuchten meine Frau und ich am 15.04.2018 eine Dackel-Show in Johannesburg. Mitglieder des Teckel Club und des South African Dachshund Club stellten auf dem weitläufigen Gelände des Goldfields Kennel Club ab 9 Uhr morgens ihre Lieblinge vor. Die spanische Richterin Gonzalbo beurteilte in der „54th Annual Championship Show“ die Hunde gemäß ihrer Haarart und Größe in vielfältigen Kategorien, beispielsweise „Best Baby Puppy“, „Best Puppy“, bester Junior, bester Kastrat, bester Veteran und natürlich bester Teckel. Was uns positiv überraschte, war die Begeisterung der Südafrikaner für rote und schwarze Langhaardackel, die am meisten ausgestellte Haarart. Am frühen Nachmittag war dann Schluss und aufgrund eines sich ankündigenden Gewitters wurden die Pavillons sehr schnell abgebaut undalle Hunde sicher in den Fahrzeugen verstaut. Das war auch gut so, denn das Gewitter fiel wenig später sehr heftig aus.

Wir haben den Tag sehr genossen und bedanken uns für die von den Mitglieder zubereiteten Speisen und die Getränke, für die netten und informativen Gespräche und auch dafür, dass wir beide, mit jeweils einem schwarzen Langhaardackel ausgestattet, in der Kategorie „Breeders TeamChallenge“ für das Team des Zwingers Miniland mit an den Start gehen durften.

Weitere Informationen über südafrikanische Dackel gibt es unter: http://www.dachshund.co.za/ undhttps://www.facebook.com/sadachshundclub/

Mitglied  der Sektion München


April 2018                Bastian vom Schwindauer-Land hat uns im Sturm erobert

Als mein Rauhhaardackel am 02.Dez 2016 morgens um 4:30 H schwer herzkrank in meinen Armen starb,

hatte ich das Gefühl, mir würde jemand das Herz heraus reißen, so unerträglich war der Schmerz...

Mein Seelenhund, mein bester Freund, den gab es plötzlich nicht mehr, nicht nur ich sondern die ganze 

Familie war unglaublich traurig. wir hatten ein Familienmitglied verloren...

Wegen Beruf und Schule wollten wir keinen Hund mehr, da einfach die Zeit fehlte.

Doch es kam alles anders...

Mein Sohn surfte  immer wieder im Internet auf der Suche nach schönen Rauhhaardackeln und guten Zwingern....

So fand er im Frühjahr 2017 die Seite "Dackel vom Schwindauer Land" und nervte mich solange bis ich anrief um zu fragen, ob noch ein Welpe zu haben wäre...

Leider waren alle schon vergeben, aber man vertröstetet uns auf den Herbst, da würde es noch einmal einen Wurf geben...

In diesem Moment klar, wie enttäuscht wir doch waren, dass als alle schon weg waren, wie sehr doch ein Hund fehlte.

Im Juni 2017 lag ein weiteren Wurf (mein Sohn hatte immer wieder mal die Wurfanzeigen nachgesehen), ein Rüde war noch zu haben und die Freude riesig....

Wir vereinbarten telefonisch sofort einen Besuchstermin und fuhren Ende August 450 km (einfach) nach Bayern zum Schwindauer Land nur um die Welpen anzusehen, man muss ja nicht gleich einen nehmen...

Die Familie  empfing uns herzlich, die Hundebabies waren mehr als niedlich, eines schöner als das andere, die Hundemutter freundlich, ruhig und verschmust.

Ein kleiner Frechdachs knabberte sofort an meinem Schnürsenkel, machte es sich auf meinem Fuß bequem und schlief ein. Das war Basti, der Rüde der noch zu haben war...

Es gab kein Überlegen mehr, in dem Moment war klar, den nehmen wir.  Der Garten wurde welpensicher gemacht, zeitversetzt Urlaub genommen, Herbstferien mit eingeplant und danach meine Schicht auf die Spätschicht getauscht, um dem Hundchen das Eingewöhnen so leicht wie möglich zu machen.

Am 1. Oktober 2017 zog Bastian vom Schwindauer Land bei uns ein und hat nicht nur unsere Herzen im Sturm erobert, sondern auch die der Nachbarn und Freunde.

Wir lieben ihn über alles auch wenn er einen ziemlichen Dickschädel hat...Gerade das macht ihn so liebenswert denn so stur er ist, so verschmust und lieb kann er auch sein sowie intelligent, neugierig und lernwillig. 

Wir würden jederzeit wieder fast 2000 km fahren um ihn anzusehen und dann zu holen, er bereichert unser Leben ungemein.

  (Mitglied: Sektion Altötting/Mühldorf)

März 2018                           Zum Dackel wie die Jungfrau zum Kinde,

...das kann man bei uns wirklich sagen. Es war vor ca. 30 Jahren. als wir von unserem Tierarzt einen Kurzhaardackel angeboten bekamen. Er hatte ihn aus schlechter Haltung übernommen und aufgepäppelt. Leider konnte er ihn nicht selbst behalten, da er zu diesem Zeitpunkt bereits 4 eigene Hunde besaß. 
Nach einigem hin und her, haben wir uns entschlossen den Kurzhaarrüden als Zweithund zu unserer Mischlingshündin bei uns aufzunehmen. Schnell stellte sich heraus, dass dieser sehr selbstbewusste Kerl genau nach dem Geschmack meines Mannes war. Lumpi lebte ca. 8 Jahre noch bei uns und dann   mussten   wir   ihn   schweren   Herzens   über   die   Regenbogenbrücke gehen lassen.
Der größte Wunsch meines Mannes  war es  jedoch,  dass  er irgendwann noch mal einen Kurzhaardackel haben wird und so kam es, dass ich ihm zu seinem 50. Geburtstag im August 2012  unsere Paula  "Dotty Paula  vom Kaiserbachtal"   geschenkt   habe.   Die   Überraschung   ist   mir   wirklich   sehr gelungen, denn er hatte so gar keine Ahnung.
Schnell   haben   wir   festgestellt,   dass   der   Dackel   genau   der   Hund   nach unserem Geschmack ist und wie die Faust aufs Auge zu unserer Familie passt. Unsere Paula ist eine sehr ruhige und ausgeglichene Hündin, also musste etwas Power in die Bude.
Im April 2015 nahmen wir Kontakt zur Züchterin der  "Dackel von der Zwergenkönigen" auf und machten einen Termin zum gegenseitigen Kennenlernen   aus.   Ich   kann   wohl   behaupten,   dass   die   Sympathie   auf beiden Seiten sofort da war und nachdem klar war, dass Disney    trächtig   ist,   haben   wir   uns   sofort   für   eine   kleine   Hündin angemeldet. Und   dann   am   11.05.2015   wurde   sie   geboren,   mein   Seelenhund,   meine"Kenia von den Zwergenkönigen" die bei uns Vroni gerufen wird und die ich von meinem Mann zur Silberhochzeit geschenkt bekam. Ich   kann   wirklich   behaupten,   dass   unsere   beiden   Dackel   unser Familienleben komplettiert haben.Es kam dann das ich verschiedene Veranstaltungen der Sektion Mühldorf besucht habe, Mitglied beim BDK wurde und auch an den Spaziergängen in Landshut gerne teilnahm. Als es zur Sprache kam, dass wir in Landshut eine eigene Sektion gründen werden, brauchte man mich nicht lange zubetteln und ich übernahm sehr gerne das Amt der Schriftführerin.Unsere Sektion Landshut wurde dann im Juli 2017 gegründet und ich bin so glücklich mit einem solch netten Team zusammenzuarbeiten und meine Leidenschaft für den Dackel auszuleben zu können    (Mitglied: Sektion Landshut)


Feb. 2018 Cinderella vom Rehsprung

 

Die kleine Ella, hatte nicht den einfachsten Start bei ihrem Frauchen. Sie musste ihr gebrochenes Herz, nach dem Verlust der kleinen Lotti heilen.

Das ist ihr mit Bravour gelungen.
Ella erfreut sich am Arbeiten und genießt die gemeinsame Zeit.
Jeden Samstag steht sie tapfer als Vorzeigehund parat und zeigt den Dackelschul Besuchern, wie ein Dackel vorbildlich folgen soll.
Am 20.01.2018 dufte sie gemeinsam mit ihren Freunden aus der Dackelschule ihren 1. Geburtstag feiern.
Natürlich gab es auch eine Torte, welche sofort verputzt wurde. Über die Tischmanieren müssen wir noch sprechen.  

 (Mitglied: Sektion München)

Dez. 2017    Fürstin Brunigund 


Meine Tochter Bruni wollte schon als Welpe groß hinaus. Sie kletterte als erste auf den für sie hochgelegenen Sonnenschirmständersockel und verteidigte diesen. Heute lebt sie in den Bergen Tirols und genießt ihr Leben. Herrchen und Frauchen sind stolz auf diese kleine große Maus. Dort hat sich auch einen Fensterplatz mit toller Aussicht in die Welt. Ich bin stolz auf meine Tochter Bruni - Deine Mama Gina

 (Mitglied: Sektion Allgäu)